Chiantiriserva

Chianti ist einer der bekanntesten Rotweine aus Italien. Zum ersten Mal in der Weingeschichte wird dieser wundervolle Wein (u. A. auch Riserva) im Jahr 1398 erwähnt. Aber besonders beliebt und populär wurde der Chianti erst im XIX Jahrhundert. Die Popularität aus diesem Jahrhundert ist zuerst mit dem Namen des damaligen italienischen Premier-Ministers, Baron Rikazolli sehr eng verbunden.

Das lag in erster Linie daran, dass Senior Rikazolli die Rotweinherstellung modernisiert und beinahe perfektioniert hat. Auch ihm gehört die Idee gleich mehrere Sorten (insg. Bis 5 Sorten) von Weintrauben bei Rotweinherstellung zu verwenden, somit hat man den einzigartigen Geschmack erreicht, der meistens aus den toskanischen Weinen zuzuweisen ist.

Bis vor kurzem hat man den Rotwein nach traditioneller “governo” Technologie hergestellt. Diese Weine sind sehr angenehm, mild und klein wenig spitzig gewesen. Der Nachteil des derartig hergestellten Weins bestehe darin, dass dieser Wein nur “jung” getrunken wird. Später entschieden sich die Weinbereiter für die traditionellen Rotweine, die in Eichenholzfassen 2-3 Jahre ausreift, danach noch ein einige Jahren in Falschen bleibt.

Alle Rotweine, auch Riserva, stammen aus dem gleichnamigen Gebiet. Der Fassausbau soll mindestens 4 Monate (immer ab dem 1. Januar des Jahres) dauern. Manche der Sorten sogar mindestens 7 Monate. Der Wein gilt erst dann als Riserva, wenn dieser in der Flasche mindestens 2 Jahre ausreifen durfte. Optimal dafür sind immer 2-3 Jahre der Ausreife. Minimaler Alkoholgehalt soll bei 11,5% liegen und 12% für die Sorte Superiore. Ein Nuance hiermit: Superiore kann auf keinem Fall ein Riserva sein. Als beste Zusammensetzungen für Chianti gelten ursprünglich die Suppen, bspw. die Ribolita, und die Vorspeisen.